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Jugend weiblich, Jugend mannlich: Sozialisation, Geschlecht, Identitat (Studien zur Jugendforschung) (German Edition) - n/a
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n/a:
Jugend weiblich, Jugend mannlich: Sozialisation, Geschlecht, Identitat (Studien zur Jugendforschung) (German Edition) - gebrauchtes Buch

1975, ISBN: 9783810009425

ID: 20932082

Jugendliche kommen real als Mädchen oder als Jungen vor. Dies ist ein trivialer Sach­ verhalt, der von den Jugendtheoretikern allerdings seit langem weitgehend ignoriert wird. Die "großen Theorien" des Jugendalters, ob aus pädagogischer (Spranger 1927), aus psychoanalytischer (Erikson 1966), aus struktur-funktionaler (Eisenstadt 1966) oder aus kommunikationstheoretischer Sicht (DöbertINunner-Winkler 1975), sie alle spre­ chen überwiegend von "den Jugendlichen", um aber - explizit oder implizit - vor al­ lem die jungen Männer zu meinen. Mädchen werden dabei entweder subsumiert, oder sie erscheinen als Abweichung vom männlichen ,Normalfall'. Dies ist häufig kritisiert worden - auf die Theorieproduktion hat diese Kritik bisher wenig Einfluß gehabt. In der empirischen Jugendforschung werden hingegen seit langem geschlechtsspezifi­ sche Daten (mit-)erhoben und gelegentlich auch interpretiert. Das trifft seit den 50er Jahren z. B. für die großen Repräsentativbefragungen (vgl. z. B. Emnid 1954; Jugend­ werk 1966) genauso zu wie für viele Fallstudien (vgl. z. B. Küppers 1964). Wenn den­ noch bis weit in die 70er Jahre hinein die Mädchen in der Forschung relativ unsichtbar geblieben sind, so liegt das an der Herangehensweise vieler Untersuchungen: Bei ge­ schlechtsspezifischen Vergleichen wurde die männliche Jugend allzu häufig als "Maß­ stab" genommen, demgegenüber geriet die besondere weibliche Lebenslage den For­ schern höchst selten in den Blick. Es kommt hinzu, daß sich die Jugendforschung seit den siebziger Jahren vor allem als Subkulturforschung betätigt hat. Ihr Interesse richtete sich sehr stark auf die öffentlich präsentierten Jugendstile, auf Punker, Rocker und Skin­ heads, auf Fußballfans und Hausbesetzer. Jugend weiblich, Jugend mannlich: Sozialisation, Geschlecht, Identitat (Studien zur Jugendforschung) (German Edition) n/a, Leske & Budrich

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Jugend weiblich - Jugend männlich - Klaus-Jürgen Tillmann
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Klaus-Jürgen Tillmann:
Jugend weiblich - Jugend männlich - neues Buch

ISBN: 9783810009425

ID: 541958872

Jugendliche kommen real als Mädchen oder als Jungen vor. Dies ist ein trivialer Sach­ verhalt, der von den Jugendtheoretikern allerdings seit langem weitgehend ignoriert wird. Die ´´grossen Theorien´´ des Jugendalters, ob aus pädagogischer (Spranger 1927), aus psychoanalytischer (Erikson 1966), aus struktur-funktionaler (Eisenstadt 1966) oder aus kommunikationstheoretischer Sicht (DöbertINunner-Winkler 1975), sie alle spre­ chen überwiegend von ´´den Jugendlichen´´, um aber - explizit oder implizit - vor al­ lem die jungen Männer zu meinen. Mädchen werden dabei entweder subsumiert, oder sie erscheinen als Abweichung vom männlichen ,Normalfall´. Dies ist häufig kritisiert worden - auf die Theorieproduktion hat diese Kritik bisher wenig Einfluss gehabt. In der empirischen Jugendforschung werden hingegen seit langem geschlechtsspezifi­ sche Daten (mit-)erhoben und gelegentlich auch interpretiert. Das trifft seit den 50er Jahren z. B. für die grossen Repräsentativbefragungen (vgl. z. B. Emnid 1954; Jugend­ werk 1966) genauso zu wie für viele Fallstudien (vgl. z. B. Küppers 1964). Wenn den­ noch bis weit in die 70er Jahre hinein die Mädchen in der Forschung relativ unsichtbar geblieben sind, so liegt das an der Herangehensweise vieler Untersuchungen: Bei ge­ schlechtsspezifischen Vergleichen wurde die männliche Jugend allzu häufig als ´´Mass­ stab´´ genommen, demgegenüber geriet die besondere weibliche Lebenslage den For­ schern höchst selten in den Blick. Es kommt hinzu, dass sich die Jugendforschung seit den siebziger Jahren vor allem als Subkulturforschung betätigt hat. Ihr Interesse richtete sich sehr stark auf die öffentlich präsentierten Jugendstile, auf Punker, Rocker und Skin­ heads, auf Fussballfans und Hausbesetzer. Sozialisation, Geschlecht, Identität Buch (dtsch.) Taschenbuch 31.01.1992 Bücher>Erotik>Sex-Ratgeber>Frauen, VS Verlag für Sozialwissenschaften, .199

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Jugend weiblich - Jugend männlich - Klaus-Jürgen Tillmann
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Jugend weiblich - Jugend männlich - neues Buch

ISBN: 9783810009425

ID: 143003182

Jugendliche kommen real als Mädchen oder als Jungen vor. Dies ist ein trivialer Sach­ verhalt, der von den Jugendtheoretikern allerdings seit langem weitgehend ignoriert wird. Die ´´großen Theorien´´ des Jugendalters, ob aus pädagogischer (Spranger 1927), aus psychoanalytischer (Erikson 1966), aus struktur-funktionaler (Eisenstadt 1966) oder aus kommunikationstheoretischer Sicht (DöbertINunner-Winkler 1975), sie alle spre­ chen überwiegend von ´´den Jugendlichen´´, um aber - explizit oder implizit - vor al­ lem die jungen Männer zu meinen. Mädchen werden dabei entweder subsumiert, oder sie erscheinen als Abweichung vom männlichen ,Normalfall´. Dies ist häufig kritisiert worden - auf die Theorieproduktion hat diese Kritik bisher wenig Einfluß gehabt. In der empirischen Jugendforschung werden hingegen seit langem geschlechtsspezifi­ sche Daten (mit-)erhoben und gelegentlich auch interpretiert. Das trifft seit den 50er Jahren z. B. für die großen Repräsentativbefragungen (vgl. z. B. Emnid 1954; Jugend­ werk 1966) genauso zu wie für viele Fallstudien (vgl. z. B. Küppers 1964). Wenn den­ noch bis weit in die 70er Jahre hinein die Mädchen in der Forschung relativ unsichtbar geblieben sind, so liegt das an der Herangehensweise vieler Untersuchungen: Bei ge­ schlechtsspezifischen Vergleichen wurde die männliche Jugend allzu häufig als ´´Maß­ stab´´ genommen, demgegenüber geriet die besondere weibliche Lebenslage den For­ schern höchst selten in den Blick. Es kommt hinzu, daß sich die Jugendforschung seit den siebziger Jahren vor allem als Subkulturforschung betätigt hat. Ihr Interesse richtete sich sehr stark auf die öffentlich präsentierten Jugendstile, auf Punker, Rocker und Skin­ heads, auf Fußballfans und Hausbesetzer. Sozialisation, Geschlecht, Identität Buch (dtsch.) Bücher>Erotik>Sex-Ratgeber>Frauen, VS Verlag für Sozialwissenschaften

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Jugend weiblich - Jugend männlich: Sozialisation, Geschlecht, Identität - neues Buch

ISBN: 9783810009425

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Jugend weiblich - Jugend männlich: Sozialisation, Geschlecht, Identität Klaus-Jürgen Tillmann, Books, Social and Cultural Studies, Jugend weiblich - Jugend männlich: Sozialisation, Geschlecht, Identität Books>Social and Cultural Studies, VS Verlag für Sozialwissenschaften

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Jugend weiblich - Jugend m�nnlich: Sozialisation, Geschlecht, Identit�t - Taschenbuch

ISBN: 9783810009425

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Jugend weiblich - Jugend m�nnlich: Sozialisation, Geschlecht, Identit�t Jugend-weiblich-Jugend-m-nnlich~~Klaus-J-rgen-Tillmann Social Sciences>Sociology>Sociology Paperback, VS Verlag f�r Sozialwissenschaften

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Jugend weiblich, Jugend mannlich: Sozialisation, Geschlecht, Identitat (Studien zur Jugendforschung) (German Edition)

Jugendliche kommen real als Madchen oder als Jungen vor. Dies ist ein trivialer Sach verhalt, der von den Jugendtheoretikern allerdings seit langem weitgehend ignoriert wird. Die "grossen Theorien" des Jugendalters, ob aus padagogischer (Spranger 1927), aus psychoanalytischer (Erikson 1966), aus struktur-funktionaler (Eisenstadt 1966) oder aus kommunikationstheoretischer Sicht (DobertINunner-Winkler 1975), sie alle spre chen uberwiegend von "den Jugendlichen," um aber - explizit oder implizit - vor al lem die jungen Manner zu meinen. Madchen werden dabei entweder subsumiert, oder sie erscheinen als Abweichung vom mannlichen, Normalfall'. Dies ist haufig kritisiert worden - auf die Theorieproduktion hat diese Kritik bisher wenig Einfluss gehabt. In der empirischen Jugendforschung werden hingegen seit langem geschlechtsspezifi sche Daten (mit-)erhoben und gelegentlich auch interpretiert. Das trifft seit den 50er Jahren z. B. fur die grossen Reprasentativbefragungen (vgl. z. B. Emnid 1954; Jugend werk 1966) genauso zu wie fur viele Fallstudien (vgl. z. B. Kuppers 1964). Wenn den noch bis weit in die 70er Jahre hinein die Madchen in der Forschung relativ unsichtbar geblieben sind, so liegt das an der Herangehensweise vieler Untersuchungen: Bei ge schlechtsspezifischen Vergleichen wurde die mannliche Jugend allzu haufig als "Mass stab" genommen, demgegenuber geriet die besondere weibliche Lebenslage den For schern hochst selten in den Blick. Es kommt hinzu, dass sich die Jugendforschung seit den siebziger Jahren vor allem als Subkulturforschung betatigt hat. Ihr Interesse richtete sich sehr stark auf die offentlich prasentierten Jugendstile, auf Punker, Rocker und Skin heads, auf Fussballfans und Hausbes

Detailangaben zum Buch - Jugend weiblich, Jugend mannlich: Sozialisation, Geschlecht, Identitat (Studien zur Jugendforschung) (German Edition)


EAN (ISBN-13): 9783810009425
ISBN (ISBN-10): 3810009423
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1992
Herausgeber: Opladen : Leske und Budrich

Buch in der Datenbank seit 01.05.2007 13:43:09
Buch zuletzt gefunden am 07.10.2018 12:21:14
ISBN/EAN: 3810009423

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-8100-0942-3, 978-3-8100-0942-5


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