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Darstellungen des Todes in der Literatur (eBook, PDF) - Steven, Christoph
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Steven, Christoph:
Darstellungen des Todes in der Literatur (eBook, PDF) - neues Buch

ISBN: 9783638347525

ID: 186357522

Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Universität Duisburg-Essen, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Motiv des Todes gehört zu den am häufigsten thematisierten Motiven in der Literatur aller Jahrhunderte. Die thematische Aufarbeitung des Todesmotivs ist auf vielfältige Weise verwirklicht worden. Tod als Schicksal, Vollendung, Erlösung, Protest, Verzweiflungstat, als Unfall- oder Zufallstod, Sühne, Heldentat. Es gibt allegorische Personifizierungen des Todes, Thematisierung des Todes in surrealer Darstellung. Wenn vom Tod die Rede ist, symbolisieren meist extreme Bilder dieses Faktum. Da ist die Rede vom großen Nichts und vom Tor zum Leben, vom Tod als dem Richter und Erlöser, vom undurchsichtigen Dunkel. Das Phänomen des Todes ist noch keinem Menschen jemals wirklich zu Bewußtsein gekommen, es kann einfach nicht in Erscheinung treten als ein Wissen in der Bedeutung einer phänomenologischen Theorie. Die Wahrheit des Todes können wir nicht direkt erkennen. Wir schauen das Wahre nur im Abglanz - wie Goethe sagte -: ?im Beispiel, im Symbol, in einzelnen und verwandten Erscheinungen.? Dieses Faktum ist ein blinder Fleck in unserem Bewußtsein. P. L. Landsberg definierte den Tod deshalb auch als ?anwesende Abwesenheit.? Wir unterdrücken schließlich diese Fragen, die sich nicht mit konkretem Wissen beantworten lassen. Auch beruhigt man sich aus reiner Furcht vor dem Tod mit den Wunschträumen von einem Leben nach dem Tod oder einer höheren Lebenserwartung, die einfach nicht realistisch sind. ?Leben? ist geradezu das natürlichste Ziel, der Tod entschwindet dem direkten Bewußtsein. Es ist also das Rätsel zu lösen, über ein Faktum zu schreiben, das sich dem direkten Erleben entzieht. So bleiben der Kunst statt der expliziten Erfahrungen nur der Entwurf der Wortwelt der Bildwelt und der Verweis auf die Sinnbilder. Todesdarstellung in explizito richtet sich in seinen spezifisch ästhetischen Ansprüchen auf das paradoxe Bewußtsein. Es soll etwas bewußt gemacht werden, was nicht bewußt ist, es soll etwas darstellbar gemacht werden, was nicht erfahrbar ist. Soweit es um die Beschreibung des Todes selbst geht und nicht um die Beschreibung des Sterbens, ist der Tod nur negativ, als Verneinung des Lebens ?erfahrbar?. Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Universität Duisburg-Essen, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Motiv des Todes gehört zu den am häufigsten thematisierten Motiven in der Literatur aller Jahrhunderte. Die thematische Aufarbeitung des Todesmotivs ist auf vielfältige Weise verwirklicht worden. Tod als Schicksal, Vollendung, Erlösung, Protest, Verzweiflungstat, als Unfall- oder Zufallstod, Sühne, E-Book, GRIN Verlag

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Darstellungen des Todes in der Literatur - Christoph Steven
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Darstellungen des Todes in der Literatur - neues Buch

2005, ISBN: 9783638347525

ID: 689154135

Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Universität Duisburg-Essen, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Motiv des Todes gehört zu den am häufigsten thematisierten Motiven in der Literatur aller Jahrhunderte. Die thematische Aufarbeitung des Todesmotivs ist auf vielfältige Weise verwirklicht worden. Tod als Schicksal, Vollendung, Erlösung, Protest, Verzweiflungstat, als Unfall- oder Zufallstod, Sühne, Heldentat. Es gibt allegorische Personifizierungen des Todes, Thematisierung des Todes in surrealer Darstellung. Wenn vom Tod die Rede ist, symbolisieren meist extreme Bilder dieses Faktum. Da ist die Rede vom grossen Nichts und vom Tor zum Leben, vom Tod als dem Richter und Erlöser, vom undurchsichtigen Dunkel. Das Phänomen des Todes ist noch keinem Menschen jemals wirklich zu Bewusstsein gekommen, es kann einfach nicht in Erscheinung treten als ein Wissen in der Bedeutung einer phänomenologischen Theorie. Die Wahrheit des Todes können wir nicht direkt erkennen. Wir schauen das Wahre nur im Abglanz - wie Goethe sagte -: im Beispiel, im Symbol, in einzelnen und verwandten Erscheinungen. Dieses Faktum ist ein blinder Fleck in unserem Bewusstsein. P. L. Landsberg definierte den Tod deshalb auch als anwesende Abwesenheit. Wir unterdrücken schliesslich diese Fragen, die sich nicht mit konkretem Wissen beantworten lassen. Auch beruhigt man sich aus reiner Furcht vor dem Tod mit den Wunschträumen von einem Leben nach dem Tod oder einer höheren Lebenserwartung, die einfach nicht realistisch sind. Leben ist geradezu das natürlichste Ziel, der Tod entschwindet dem direkten Bewusstsein. Es ist also das Rätsel zu lösen, über ein Faktum zu schreiben, das sich dem direkten Erleben entzieht. So bleiben der Kunst statt der expliziten Erfahrungen nur der Entwurf der Wortwelt der Bildwelt und der Verweis auf die Sinnbilder. Todesdarstellung in explizito richtet sich in seinen spezifisch ästhetischen Ansprüchen auf das paradoxe Bewusstsein. Es soll etwas bewusst gemacht werden, was nicht bewusst ist, es soll etwas darstellbar gemacht werden, was nicht erfahrbar ist. Soweit es um die Beschreibung des Todes selbst geht und nicht um die Beschreibung des Sterbens, ist der Tod nur negativ, als Verneinung des Lebens erfahrbar. Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Universität Duisburg-Essen, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Motiv des Todes gehört zu den am häufigsten thematisierten Motiven in der Literatur aller Jahrhunderte. Die thematische Aufarbeitung des Todesmotivs ist ... eBooks > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft PDF 06.02.2005 eBook, GRIN, .200

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Darstellungen des Todes in der Literatur - neues Buch

2005, ISBN: 9783638347525

ID: 801461271

Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Universität Duisburg-Essen, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Motiv des Todes gehört zu den am häufigsten thematisierten Motiven in der Literatur aller Jahrhunderte. Die thematische Aufarbeitung des Todesmotivs ist auf vielfältige Weise verwirklicht worden. Tod als Schicksal, Vollendung, Erlösung, Protest, Verzweiflungstat, als Unfall- oder Zufallstod, Sühne, Heldentat. Es gibt allegorische Personifizierungen des Todes, Thematisierung des Todes in surrealer Darstellung. Wenn vom Tod die Rede ist, symbolisieren meist extreme Bilder dieses Faktum. Da ist die Rede vom grossen Nichts und vom Tor zum Leben, vom Tod als dem Richter und Erlöser, vom undurchsichtigen Dunkel. Das Phänomen des Todes ist noch keinem Menschen jemals wirklich zu Bewusstsein gekommen, es kann einfach nicht in Erscheinung treten als ein Wissen in der Bedeutung einer phänomenologischen Theorie. Die Wahrheit des Todes können wir nicht direkt erkennen. Wir schauen das Wahre nur im Abglanz - wie Goethe sagte -: im Beispiel, im Symbol, in einzelnen und verwandten Erscheinungen. Dieses Faktum ist ein blinder Fleck in unserem Bewusstsein. P. L. Landsberg definierte den Tod deshalb auch als anwesende Abwesenheit. Wir unterdrücken schliesslich diese Fragen, die sich nicht mit konkretem Wissen beantworten lassen. Auch beruhigt man sich aus reiner Furcht vor dem Tod mit den Wunschträumen von einem Leben nach dem Tod oder einer höheren Lebenserwartung, die einfach nicht realistisch sind. Leben ist geradezu das natürlichste Ziel, der Tod entschwindet dem direkten Bewusstsein. Es ist also das Rätsel zu lösen, über ein Faktum zu schreiben, das sich dem direkten Erleben entzieht. So bleiben der Kunst statt der expliziten Erfahrungen nur der Entwurf der Wortwelt der Bildwelt und der Verweis auf die Sinnbilder. Todesdarstellung in explizito richtet sich in seinen spezifisch ästhetischen Ansprüchen auf das paradoxe Bewusstsein. Es soll etwas bewusst gemacht werden, was nicht bewusst ist, es soll etwas darstellbar gemacht werden, was nicht erfahrbar ist. Soweit es um die Beschreibung des Todes selbst geht und nicht um die Beschreibung des Sterbens, ist der Tod nur negativ, als Verneinung des Lebens erfahrbar. Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Universität Duisburg-Essen, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Motiv des Todes gehört zu den am häufigsten thematisierten Motiven in der Literatur aller Jahrhunderte. Die thematische Aufarbeitung des Todesmotivs ist ... eBook PDF 06.02.2005 eBooks>Fachbücher>Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN, .200

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Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Universität Duisburg-Essen, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Motiv des Todes gehört zu den am häufigsten thematisierten Motiven in der Literatur aller Jahrhunderte. Die thematische Aufarbeitung des Todesmotivs ist auf vielfältige Weise verwirklicht worden. Tod als Schicksal, Vollendung, Erlösung, Protest, Verzweiflungstat, als Unfall- oder Zufallstod, Sühne, Heldent Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Universität Duisburg-Essen, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Motiv des Todes gehört zu den am häufigsten thematisierten Motiven in der Literatur aller Jahrhunderte. Die thematische Aufarbeitung des Todesmotivs ist auf vielfältige Weise verwirklicht worden. Tod als Schicksal, Vollendung, Erlösung, Protest, Verzweiflungstat, als Unfall- oder Zufallstod, Sühne, Heldentat. Es gibt allegorische Personifizierungen des Todes, Thematisierung des Todes in surrealer Darstellung. Wenn vom Tod die Rede ist, symbolisieren meist extreme Bilder dieses Faktum. Da ist die Rede vom groBen Nichts und vom Tor zum Leben, vom Tod als dem Richter und Erlöser, vom undurchsichtigen Dunkel. Das Phänomen des Todes ist noch keinem Menschen jemals wirklich zu BewuBtsein gekommen, es kann einfach nicht in Erscheinung treten als ein Wissen in der Bedeutung einer phänomenologischen Theorie. Die Wahrheit des Todes können wir nicht direkt erkennen. Wir schauen das Wahre nur im Abglanz - wie Goethe sagte -: 'im Beispiel, im Symbol, in einzelnen und verwandten Erscheinungen.' Dieses Faktum ist ein blinder Fleck in unserem BewuBtsein. P.L. Landsberg definierte den Tod deshalb auch als 'anwesende Abwesenheit.' Wir unterdrücken schlieBlich diese Fragen, die sich nicht mit konkretem Wissen beantworten lassen. Auch beruhigt man sich aus reiner Furcht vor dem Tod mit den Wunschträumen von einem Leben nach dem Tod oder einer höheren Lebenserwartung, die einfach nicht realistisch sind. 'Leben' ist geradezu das natürlichste Ziel, der Tod entschwindet dem direkten BewuBtsein. Es ist also das Rätsel zu lösen, über ein Faktum zu schreiben, das sich dem direkten Erleben entzieht. So bleiben der Kunst statt der expliziten Erfahrungen nur der Entwurf der Wortwelt der Bildwelt und der Verweis auf die Sinnbilder. Todesdarstellung in explizito richtet sich in seinen spezifisch ästhetische German, European, Darstellungen des Todes in der Literatur~~ Christoph Steven~~German~~European~~9783638347525, de, Darstellungen des Todes in der Literatur, Christoph Steven, 9783638347525, GRIN Verlag, 02/06/2005, , , , GRIN Verlag, 02/06/2005

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Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Universität Duisburg-Essen, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Motiv des Todes gehört zu den am häufigsten thematisierten Motiven in der Literatur aller Jahrhunderte. Die thematische Aufarbeitung des Todesmotivs ist ... Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Universität Duisburg-Essen, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Motiv des Todes gehört zu den am häufigsten thematisierten Motiven in der Literatur aller Jahrhunderte. Die thematische Aufarbeitung des Todesmotivs ist auf vielfältige Weise verwirklicht worden. Tod als Schicksal, Vollendung, Erlösung, Protest, Verzweiflungstat, als Unfall- oder Zufallstod, Sühne, Heldentat. Es gibt allegorische Personifizierungen des Todes, Thematisierung des Todes in surrealer Darstellung. Wenn vom Tod die Rede ist, symbolisieren meist extreme Bilder dieses Faktum. Da ist die Rede vom großen Nichts und vom Tor zum Leben, vom Tod als dem Richter und Erlöser, vom undurchsichtigen Dunkel. Das Phänomen des Todes ist noch keinem Menschen jemals wirklich zu Bewußtsein gekommen, es kann einfach nicht in Erscheinung treten als ein Wissen in der Bedeutung einer phänomenologischen Theorie. Die Wahrheit des Todes können wir nicht direkt erkennen. Wir schauen das Wahre nur im Abglanz - wie Goethe sagte -: im Beispiel, im Symbol, in einzelnen und verwandten Erscheinungen. Dieses Faktum ist ein blinder Fleck in unserem Bewußtsein. P. L. Landsberg definierte den Tod deshalb auch als anwesende Abwesenheit. Wir unterdrücken schließlich diese Fragen, die sich nicht mit konkretem Wissen beantworten lassen. Auch beruhigt man sich aus reiner Furcht vor dem Tod mit den Wunschträumen von einem Leben nach dem Tod oder einer höheren Lebenserwartung, die einfach nicht realistisch sind. Leben ist geradezu das natürlichste Ziel, der Tod entschwindet dem direkten Bewußtsein. Es ist also das Rätsel zu lösen, über ein Faktum zu schreiben, das sich dem direkten Erleben entzieht. So bleiben der Kunst statt der expliziten Erfahrungen nur der Entwurf der Wortwelt der Bildwelt und der Verweis auf die Sinnbilder. Todesdarstellung in explizito richtet sich in seinen spezifisch ästhetischen Ansprüchen auf das paradoxe Bewußtsein. Es soll etwas bewußt gemacht werden, was nicht bewußt ist, es soll etwas darstellbar gemacht werden, was nicht erfahrbar ist. Soweit es um die Beschreibung des Todes selbst geht und nicht um die Beschreibung des Sterbens, ist der Tod nur negativ, als Verneinung des Lebens erfahrbar. eBooks / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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