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Ratingsysteme unter Berücksichtigung von Basel II - René Aldach
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René Aldach:
Ratingsysteme unter Berücksichtigung von Basel II - neues Buch

2003, ISBN: 9783832483739

ID: 9783832483739

Darstellung und kritische Analyse ausgewählter Verfahren Inhaltsangabe:Einleitung: Mit den neuen Vorschlägen des ¿Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht¿ zur Eigenkapitalunterlegung von Krediten (Basel II oder Die Neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung) stehen ¿ so die Befürchtung ¿ insbesondere den mittelständischen Unternehmen schwere Zeiten bevor. Mit der Umsetzung der Vorschriften wird sich in Zukunft die fundamentale Bedeutung des Ratings für Banken und Unternehmen ändern. In der Vergangenheit war Rating nur für sich über den Kapitalmarkt finanzierende Unternehmen von Bedeutung, künftig besteht auch eine Herausforderung für mittelständische Unternehmen. Die Höhe des erforderlichen Eigenkapitals (EK), welches die Banken für die gewährten Kredite unterlegen müssen, wird sich nun stärker an den individuellen Risiken der vergebenen Kredite orientieren. Aktuelle Diskussionen um eine Verschärfung der Kreditvergabe finden zu einem wirtschaftlich denkbar ungünstigen Zeitpunkt statt. Allein von Januar bis August 2003 waren 66.437 Insolvenzen zu verzeichnen (+20,9% ggü. dem Vorjahr). Diese Situation ist für die Kreditinstitute problematisch, da angesichts der Insolvenzentwicklung sowie der damit erhöhten Ausfallrisiken von Kreditengagements die Möglichkeit besteht, dass auch die Banken in eine Schieflage geraten. Genau hier setzt Basel II an. Mit den Regelungen soll verhindert werden, dass Banken so viel Kredite vergeben, dass ausbleibende Tilgungen diese in eine Notsituation bringen. Im Zeitalter der Globalisierung sind die Banken sowohl untereinander als auch mit der restlichen Wirtschaft verzahnt, so dass bei Erreichung einer kritischen Masse von Insolvenzen das komplette Finanzsystem ganzer Staaten in Schwierigkeiten gerät. Kreditrisiken sind ¿ wie auch in den USA, Südostasien und Japan zu beobachten war ¿ nach wie vor Krisenauslöser Nummer eins. Hinzu kommen die Ertrags- und Kostenprobleme der Banken, die auf gestiegene Personalaufwendungen und Sachinvestitionen in den neunziger Jahren sowie auf die jetzige lahmende Konjunktur und den negativen Entwicklungen an den Aktienmärkten zurückzuführen sind. Die fehlenden Erträge zwingen die Banken dazu, vorsichtiger bei der Übernahme von neuen Risiken zu sein, was nicht gerade zu einer gesamtwirtschaftlichen Stimulanz führt. Diese Entwicklungen in Kombination mit Basel II machen die gestiegenen Anforderungen an das Kredit- und Risikomanagement der Banken deutlich. Die Sicherstellung eines angemessenen Risikoumfeldes für Kreditgeschäfte bildet dabei den Schwerpunkt der Anforderungen. Die Informationsbeschaffung und Auswertung zur Bonitätsbeurteilung des Kreditnehmers und damit dessen Ertrags- und Risikoschätzung nehmen eine zentrale Rolle ein. Dies zwingt die Banken dazu, eine problemorientierte Aufbau- und Ablauforganisation einzurichten und effiziente Verfahren zur internen Identifizierung, Steuerung und Überwachung der Kreditrisiken zu entwickeln. Zielsetzung dieser Arbeit ist es daher, ein mit den Basel II Anforderungen konformes Ratingverfahren aus den bekannten Ansätzen auszuwählen. Der Begriff Ratingverfahren umfasst allgemein eine Reihe von Bewertungsverfahren, deren Ergebnis der Einschätzung in Form einer singulären Zensur, dem sog. Rating formuliert wird. Dabei wird erarbeitet, wie sich Basel II künftig auf den Mittelstand auswirken könnte und welches Verfahren es ermöglicht, ein präzises schuldnerspezifisches Rating darzustellen. Im Folgenden wird zunächst die Entstehung von Basel II sowie der Aufbau der Neuen EK-Vereinbarung mit den zukünftigen Folgen für die Kreditvergabe dargestellt. Hier werden die Grundlagen für eine neue Richtung in der Kreditpolitik aufgezeigt. In diesem Umfeld ist es zwingend nötig, ein bankinternes, effizientes Ratingverfahren zu implementieren. Dazu werden im dritten Kapitel die traditionellen und modernen Verfahren zur Beurteilung des Ausfallrisikos von Kreditnehmern erläutert. Das Verfahren ist ein Teil eines Ratingsystems, welches die Gesamtheit aller Methoden, Prozesse und Kontrollen für die Bestimmung des Kreditrisikos sowie der Zuweisung eines Ratings und der Quantifizierung von möglichen Verlusten, beinhaltet. Um eine Empfehlung für ein Ratingverfahren geben zu können, wird anschließend ein Vergleich der betrachteten Verfahren durchgeführt. Dabei werden zu Beginn die Anforderungen an ein Ratingverfahren im Kontext von Basel II herausgearbeitet, um zu prüfen, welche Verfahren diesen Anforderungen gerecht werden. Vervollständigt wird die kritische Analyse mit einer Gegenüberstellung der Leistungsfähigkeit sowie der Beurteilung der Verfahrensspezifika und der praktischen Anwendbarkeit der Ansätze. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und einem Ausblick auf künftige Entwicklungen im Kreditgeschäft. Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIV TabellenverzeichnisV AbkürzungsverzeichnisVI 1.Notwendigkeit eines verbesserten Risikomanagements unter der Entwicklung von Basel II1 2.Basel II - Auswirkungen der Neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarung auf die deutsche Kreditlandschaft4 2.1Entstehung von Basel II4 2.1.1Basel I4 2.1.2Von Basel I zu Basel II5 2.2Ziele von Basel II6 2.3Das Rahmenwerk - Der ¿Drei-Säulen-Ansatz¿ des Neuen Baseler Akkords7 2.3.1Säule Eins: Mindesteigenkapitalanforderungen8 2.3.1.1Kreditrisiko9 2.3.1.1.1Standardansatz9 2.3.1.1.2IRB-Ansatz11 2.3.1.2Operationelles Risiko15 2.3.2Säule Zwei: Aufsichtlicher Überprüfungsprozess18 2.3.3Säule Drei: Stärkung der Marktdisziplin19 2.4Implikationen für den Mittelstand21 3.Ausgewählte Verfahren zur Beurteilung des Ausfallrisikos von Kreditnehmern24 3.1Grundlagen Kreditwürdigkeitsprüfung24 3.2Ratingverfahren als Teil des Ratingsystems25 3.3Instrumente zur Bonitätsbeurteilung von Kreditnehmern26 3.3.1Jahresabschlussanalyse als traditioneller Ansatz26 3.3.1.1Grundlagen Jahresabschlussanalyse26 3.3.1.2Kennzahlen und Kennzahlensysteme zur Durchführung der Jahresabschlussanalyse28 3.3.2Scoring-Modelle31 3.3.2.1Grundlagen Scoring-Modelle31 3.3.2.2Saarbrücker- und RSW-Modell32 3.3.3Diskriminanzanalyse als statistisches Verfahren34 3.3.3.1Grundlagen zur Anwendung34 3.3.3.2Vorgehen lineare multivariate Diskriminanzanalyse36 3.3.4Künstliche Neuronale Netze - Verfahren der Künstlichen Intelligenz38 3.3.4.1Grundlagen zur Anwendung Neuronaler Netze38 3.3.4.2Funktionsweise KNN39 3.3.5Genetische Algorithmen in Kombination mit Neuronalen Netzen als hybrides Verfahren43 3.3.5.1Grundkonzept Genetischer Algorithmen43 3.3.5.2Leistungsoptimierung von KNN durch GA45 4.Kritischer Vergleich der Eignung der Verfahren zur Beurteilung des Ausfallrisikos47 4.1Anforderungen an Ratingverfahren47 4.2Beurteilung der praktischen Anwendbarkeit im Hinblick auf die Erfüllung der Anforderungen an Ratingverfahren49 4.2.1Eignung traditionelle Bilanzanalyse49 4.2.2Eignung Scoring-Modelle51 4.2.3Eignung MDA54 4.2.4Eignung KNN57 4.2.5Eignung neuro-genetisches Verfahren60 4.3Fazit61 5.Zusammenfassung und Ausblick64 Anhang66 Literaturverzeichnis69 Ratingsysteme unter Berücksichtigung von Basel II: Inhaltsangabe:Einleitung: Mit den neuen Vorschlägen des ¿Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht¿ zur Eigenkapitalunterlegung von Krediten (Basel II oder Die Neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung) stehen ¿ so die Befürchtung ¿ insbesondere den mittelständischen Unternehmen schwere Zeiten bevor. Mit der Umsetzung der Vorschriften wird sich in Zukunft die fundamentale Bedeutung des Ratings für Banken und Unternehmen ändern. In der Vergangenheit war Rating nur für sich über den Kapitalmarkt finanzierende Unternehmen von Bedeutung, künftig besteht auch eine Herausforderung für mittelständische Unternehmen. Die Höhe des erforderlichen Eigenkapitals (EK), welches die Banken für die gewährten Kredite unterlegen müssen, wird sich nun stärker an den individuellen Risiken der vergebenen Kredite orientieren. Aktuelle Diskussionen um eine Verschärfung der Kreditvergabe finden zu einem wirtschaftlich denkbar ungünstigen Zeitpunkt statt. Allein von Januar bis August 2003 waren 66.437 Insolvenzen zu verzeichnen (+20,9% ggü. dem Vorjahr). Diese Situation ist für die Kreditinstitute problematisch, da angesichts der Insolvenzentwicklung sowie der damit erhöhten Ausfallrisiken von Kreditengagements die Möglichkeit besteht, dass auch die Banken in eine Schieflage geraten. Genau hier setzt Basel II an. Mit den Regelungen soll verhindert werden, dass Banken so viel Kredite vergeben, dass ausbleibende Tilgungen diese in eine Notsituation bringen. Im Zeitalter der Globalisierung sind die Banken sowohl untereinander als auch mit der restlichen Wirtschaft verzahnt, so dass bei Erreichung einer kritischen Masse von Insolvenzen das komplette Finanzsystem ganzer Staaten in Schwierigkeiten gerät. Kreditrisiken sind ¿ wie auch in den USA, Südostasien und Japan zu beobachten war ¿ nach wie vor Krisenauslöser Nummer eins. Hinzu kommen die Ertrags- und Kostenprobleme der Banken, die auf gestiegene Personalaufwendungen und Sachinvestitionen in den neunziger Jahren sowie auf die jetzige lahmende Konjunktur und den negativen Entwicklungen an den Aktienmärkten zurückzuführen sind. Die fehlenden Erträge zwingen die Banken dazu, vorsichtiger bei der Übernahme von neuen Risiken zu sein, was nicht gerade zu einer gesamtwirtschaftlichen Stimulanz führt. Diese Entwicklungen in Kombination mit Basel II machen die gestiegenen Anforderungen an das Kredit- und Risikomanagement der Banken deutlich. Die Sicherstellung eines angemessenen Risikoumfeldes für Kreditgeschäfte bildet dabei den Schwerpunkt der Anforderungen. Die Informationsbeschaffung und Auswertung zur Bonitätsbeurteilung des Kreditnehmers und damit dessen Ertrags- und Risikoschätzung nehmen eine zentrale Rolle ein. Dies zwingt die Banken dazu, eine problemorientierte Aufbau- und Ablauforganisation einzurichten und effiziente Verfahren zur internen Identifizierung, Steuerung und Überwachung der Kreditrisiken zu entwickeln. Zielsetzung dieser Arbeit ist es daher, ein mit den Basel II Anforderungen konformes Ratingverfahren aus den bekannten Ansätzen auszuwählen. Der Begriff Ratingverfahren umfasst allgemein eine Reihe von Bewertungsverfahren, deren Ergebnis der Einschätzung in Form einer singulären Zensur, dem sog. Rating formuliert wird. Dabei wird erarbeitet, wie sich Basel II künftig auf den Mittelstand auswirken könnte und welches Verfahren es ermöglicht, ein präzises schuldnerspezifisches Rating darzustellen. Im Folgenden wird zunächst die Entstehung von Basel II sowie der Aufbau der Neuen EK-Vereinbarung mit den zukünftigen Folgen für die Kreditvergabe dargestellt. Hier werden die Grundlagen für eine neue Richtung in der Kreditpolitik aufgezeigt. In diesem Umfeld ist es zwingend nötig, ein bankinternes, effizientes Ratingverfahren zu implementieren. Dazu werden im dritten Kapitel die traditionellen und modernen Verfahren zur Beurteilung des Ausfallrisikos von Kreditnehmern erläutert. Das Verfahren ist ein Teil eines Ratingsystems, welches die Gesamtheit aller Methoden, Prozesse und Kontrollen für die Bestimmung des Kreditrisikos sowie der Zuweisung eines Ratings und der Quantifizierung von möglichen Verlusten, beinhaltet. Um eine Empfehlung für ein Ratingverfahren geben zu können, wird anschließend ein Vergleich der betrachteten Verfahren durchgeführt. Dabei werden zu Beginn die Anforderungen an ein Ratingverfahren im Kontext von Basel II herausgearbeitet, um zu prüfen, welche Verfahren diesen Anforderungen gerecht werden. Vervollständigt wird die kritische Analyse mit einer Gegenüberstellung der Leistungsfähigkeit sowie der Beurteilung der Verfahrensspezifika und der praktischen Anwendbarkeit der Ansätze. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und einem Ausblick auf künftige Entwicklungen im Kreditgeschäft. Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIV TabellenverzeichnisV AbkürzungsverzeichnisVI 1.Notwendigkeit eines verbesserten Risikomanagements unter der Entwicklung von Basel II1 2.Basel II - Auswirkungen der Neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarung auf die deutsche Kreditlandschaft4 2.1Entstehung von Basel II4 2.1.1Basel I4 2.1.2Von Basel I zu Basel II5 2.2Ziele von Basel II6 2.3Das Rahmenwerk - Der ¿Drei-Säulen-Ansatz¿ des Neuen Baseler Akkords7 2.3.1Säule Eins: Mindesteigenkapitalanforderungen8 2.3.1.1Kreditrisiko9 2.3.1.1.1Standardansatz9 2.3.1.1.2IRB-Ansatz11 2.3.1.2Operationelles Risiko15 2.3.2Säule Zwei: Aufsichtlicher Überprüfungsprozess18 2.3.3Säule Drei: Stärkung der Marktdisziplin19 2.4Implikationen für den Mittelstand21 3.Ausgewählte Verfahren zur Beurteilung des Ausfallrisikos von Kreditnehmern24 3.1Grundlagen Kreditwürdigkeitsprüfung24 3.2Ratingverfahren als Teil des Ratingsystems25 3.3Instrumente zur Bonitätsbeurteilung von Kreditnehmern26 3.3.1Jahresabschlussanalyse als traditioneller Ansatz26 3.3.1.1Grundlagen Jahresabschlussanalyse26 3.3.1.2Kennzahlen und Kennzahlensysteme zur Durchführung der Jahresabschlussanalyse28 3.3.2Scoring-Modelle31 3.3.2.1Grundlagen Scoring-Modelle31 3.3.2.2Saarbrücker- und RSW-Modell32 3.3.3Diskriminanzanalyse als statistisches Verfahren34 3.3.3.1Grundlagen zur Anwendung34 3.3.3.2Vorgehen lineare multivariate Diskriminanzanalyse36 3.3.4Künstliche Neuronale Netze - Verfahren der Künstlichen Intelligenz38 3.3.4.1Grundlagen zur Anwendung Neuronaler Netze38 3.3.4.2Funktionsweise KNN39 3.3.5Genetische Algorithmen in Kombination mit Neuronalen Netzen als hybrides Verfahren43 3.3.5.1Grundkonzept Genetischer Algorithmen43 3.3.5.2Leistungsoptimierung von KNN durch GA45 4.Kritischer Vergleich der Eignung der Verfahren zur Beurteilung des Ausfallrisikos47 4.1Anforderungen an Ratingverfahren47 4.2Beurteilung der praktischen Anwendbarkeit im Hinblick auf die Erfüllung der Anforderungen an Ratingverfahren49 4.2.1Eignung traditionelle Bilanzanalyse49 4.2.2Eignung Scoring-Modelle51 4.2.3Eignung MDA54 4.2.4Eignung KNN57 4.2.5Eignung neuro-genetisches Verfahren60 4.3Fazit61 5.Zusammenfassung und Ausblick64 Anhang66 Literaturverzeichnis69 BUSINESS & ECONOMICS / Finance / General, Diplomica Verlag

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Darstellung und kritische Analyse ausgewählter Verfahren Inhaltsangabe:Einleitung: Mit den neuen Vorschlägen des ¿Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht¿ zur Eigenkapitalunterlegung von Krediten (Basel II oder Die Neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung) stehen ¿ so die Befürchtung ¿ insbesondere den mittelständischen Unternehmen schwere Zeiten bevor. Mit der Umsetzung der Vorschriften wird sich in Zukunft die fundamentale Bedeutung des Ratings für Banken und Unternehmen ändern. In der Vergangenheit war Rating nur für sich über den Kapitalmarkt finanzierende Unternehmen von Bedeutung, künftig besteht auch eine Herausforderung für mittelständische Unternehmen. Die Höhe des erforderlichen Eigenkapitals (EK), welches die Banken für die gewährten Kredite unterlegen müssen, wird sich nun stärker an den individuellen Risiken der vergebenen Kredite orientieren. Aktuelle Diskussionen um eine Verschärfung der Kreditvergabe finden zu einem wirtschaftlich denkbar ungünstigen Zeitpunkt statt. Allein von Januar bis August 2003 waren 66.437 Insolvenzen zu verzeichnen (+20,9% ggü. dem Vorjahr). Diese Situation ist für die Kreditinstitute problematisch, da angesichts der Insolvenzentwicklung sowie der damit erhöhten Ausfallrisiken von Kreditengagements die Möglichkeit besteht, dass auch die Banken in eine Schieflage geraten. Genau hier setzt Basel II an. Mit den Regelungen soll verhindert werden, dass Banken so viel Kredite vergeben, dass ausbleibende Tilgungen diese in eine Notsituation bringen. Im Zeitalter der Globalisierung sind die Banken sowohl untereinander als auch mit der restlichen Wirtschaft verzahnt, so dass bei Erreichung einer kritischen Masse von Insolvenzen das komplette Finanzsystem ganzer Staaten in Schwierigkeiten gerät. Kreditrisiken sind ¿ wie auch in den USA, Südostasien und Japan zu beobachten war ¿ nach wie vor Krisenauslöser Nummer eins. Hinzu kommen die Ertrags- und Kostenprobleme der Banken, die auf gestiegene Personalaufwendungen und Sachinvestitionen in den neunziger Jahren sowie auf die jetzige lahmende Konjunktur und den negativen Entwicklungen an den Aktienmärkten zurückzuführen sind. Die fehlenden Erträge zwingen die Banken dazu, vorsichtiger bei der Übernahme von neuen Risiken zu sein, was nicht gerade zu einer gesamtwirtschaftlichen Stimulanz führt. Diese Entwicklungen in Kombination mit Basel II machen die gestiegenen Anforderungen an das Kredit- und Risikomanagement der Banken deutlich. Die Sicherstellung eines angemessenen Risikoumfeldes für Kreditgeschäfte bildet dabei den Schwerpunkt der Anforderungen. Die Informationsbeschaffung und Auswertung zur Bonitätsbeurteilung des Kreditnehmers und damit dessen Ertrags- und Risikoschätzung nehmen eine zentrale Rolle ein. Dies zwingt die Banken dazu, eine problemorientierte Aufbau- und Ablauforganisation einzurichten und effiziente Verfahren zur internen Identifizierung, Steuerung und Überwachung der Kreditrisiken zu entwickeln. Zielsetzung dieser Arbeit ist es daher, ein mit den Basel II Anforderungen konformes Ratingverfahren aus den bekannten Ansätzen auszuwählen. Der Begriff Ratingverfahren umfasst allgemein eine Reihe von Bewertungsverfahren, deren Ergebnis der Einschätzung in Form einer singulären Zensur, dem sog. Rating formuliert wird. Dabei wird erarbeitet, wie sich Basel II künftig auf den Mittelstand auswirken könnte und welches Verfahren es ermöglicht, ein präzises schuldnerspezifisches Rating darzustellen. Im Folgenden wird zunächst die Entstehung von Basel II sowie der Aufbau der Neuen EK-Vereinbarung mit den zukünftigen Folgen für die Kreditvergabe dargestellt. Hier werden die Grundlagen für eine neue Richtung in der Kreditpolitik aufgezeigt. In diesem Umfeld ist es zwingend nötig, ein bankinternes, effizientes Ratingverfahren zu implementieren. Dazu werden im dritten Kapitel die traditionellen und modernen Verfahren zur Beurteilung des Ausfallrisikos von Kreditnehmern erläutert. Das Verfahren ist ein Teil eines Ratingsystems, welches die Gesamtheit aller Methoden, Prozesse und Kontrollen für die Bestimmung des Kreditrisikos sowie der Zuweisung eines Ratings und der Quantifizierung von möglichen Verlusten, beinhaltet. Um eine Empfehlung für ein Ratingverfahren geben zu können, wird anschließend ein Vergleich der betrachteten Verfahren durchgeführt. Dabei werden zu Beginn die Anforderungen an ein Ratingverfahren im Kontext von Basel II herausgearbeitet, um zu prüfen, welche Verfahren diesen Anforderungen gerecht werden. Vervollständigt wird die kritische Analyse mit einer Gegenüberstellung der Leistungsfähigkeit sowie der Beurteilung der Verfahrensspezifika und der praktischen Anwendbarkeit der Ansätze. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und einem Ausblick auf künftige Entwicklungen im Kreditgeschäft. Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIV TabellenverzeichnisV AbkürzungsverzeichnisVI 1.Notwendigkeit eines verbesserten Risikomanagements unter der Entwicklung von Basel II1 2.Basel II - Auswirkungen der Neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarung auf die deutsche Kreditlandschaft4 2.1Entstehung von Basel II4 2.1.1Basel I4 2.1.2Von Basel I zu Basel II5 2.2Ziele von Basel II6 2.3Das Rahmenwerk - Der ¿Drei-Säulen-Ansatz¿ des Neuen Baseler Akkords7 2.3.1Säule Eins: Mindesteigenkapitalanforderungen8 2.3.1.1Kreditrisiko9 2.3.1.1.1Standardansatz9 2.3.1.1.2IRB-Ansatz11 2.3.1.2Operationelles Risiko15 2.3.2Säule Zwei: Aufsichtlicher Überprüfungsprozess18 2.3.3Säule Drei: Stärkung der Marktdisziplin19 2.4Implikationen für den Mittelstand21 3.Ausgewählte Verfahren zur Beurteilung des Ausfallrisikos von Kreditnehmern24 3.1Grundlagen Kreditwürdigkeitsprüfung24 3.2Ratingverfahren als Teil des Ratingsystems25 3.3Instrumente zur Bonitätsbeurteilung von Kreditnehmern26 3.3.1Jahresabschlussanalyse als traditioneller Ansatz26 3.3.1.1Grundlagen Jahresabschlussanalyse26 3.3.1.2Kennzahlen und Kennzahlensysteme zur Durchführung der Jahresabschlussanalyse28 3.3.2Scoring-Modelle31 3.3.2.1Grundlagen Scoring-Modelle31 3.3.2.2Saarbrücker- und RSW-Modell32 3.3.3Diskriminanzanalyse als statistisches Verfahren34 3.3.3.1Grundlagen zur Anwendung34 3.3.3.2Vorgehen lineare multivariate Diskriminanzanalyse36 3.3.4Künstliche Neuronale Netze - Verfahren der Künstlichen Intelligenz38 3.3.4.1Grundlagen zur Anwendung Neuronaler Netze38 3.3.4.2Funktionsweise KNN39 3.3.5Genetische Algorithmen in Kombination mit Neuronalen Netzen als hybrides Verfahren43 3.3.5.1Grundkonzept Genetischer Algorithmen43 3.3.5.2Leistungsoptimierung von KNN durch GA45 4.Kritischer Vergleich der Eignung der Verfahren zur Beurteilung des Ausfallrisikos47 4.1Anforderungen an Ratingverfahren47 4.2Beurteilung der praktischen Anwendbarkeit im Hinblick auf die Erfüllung der Anforderungen an Ratingverfahren49 4.2.1Eignung traditionelle Bilanzanalyse49 4.2.2Eignung Scoring-Modelle51 4.2.3Eignung MDA54 4.2.4Eignung KNN57 4.2.5Eignung neuro-genetisches Verfahren60 4.3Fazit61 5.Zusammenfassung und Ausblick64 Anhang66 Literaturverzeichnis69 Ratingsysteme unter Berücksichtigung von Basel II: Inhaltsangabe:Einleitung: Mit den neuen Vorschlägen des ¿Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht¿ zur Eigenkapitalunterlegung von Krediten (Basel II oder Die Neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung) stehen ¿ so die Befürchtung ¿ insbesondere den mittelständischen Unternehmen schwere Zeiten bevor. Mit der Umsetzung der Vorschriften wird sich in Zukunft die fundamentale Bedeutung des Ratings für Banken und Unternehmen ändern. In der Vergangenheit war Rating nur für sich über den Kapitalmarkt finanzierende Unternehmen von Bedeutung, künftig besteht auch eine Herausforderung für mittelständische Unternehmen. Die Höhe des erforderlichen Eigenkapitals (EK), welches die Banken für die gewährten Kredite unterlegen müssen, wird sich nun stärker an den individuellen Risiken der vergebenen Kredite orientieren. Aktuelle Diskussionen um eine Verschärfung der Kreditvergabe finden zu einem wirtschaftlich denkbar ungünstigen Zeitpunkt statt. Allein von Januar bis August 2003 waren 66.437 Insolvenzen zu verzeichnen (+20,9% ggü. dem Vorjahr). Diese Situation ist für die Kreditinstitute problematisch, da angesichts der Insolvenzentwicklung sowie der damit erhöhten Ausfallrisiken von Kreditengagements die Möglichkeit besteht, dass auch die Banken in eine Schieflage geraten. Genau hier setzt Basel II an. Mit den Regelungen soll verhindert werden, dass Banken so viel Kredite vergeben, dass ausbleibende Tilgungen diese in eine Notsituation bringen. Im Zeitalter der Globalisierung sind die Banken sowohl untereinander als auch mit der restlichen Wirtschaft verzahnt, so dass bei Erreichung einer kritischen Masse von Insolvenzen das komplette Finanzsystem ganzer Staaten in Schwierigkeiten gerät. Kreditrisiken sind ¿ wie auch in den USA, Südostasien und Japan zu beobachten war ¿ nach wie vor Krisenauslöser Nummer eins. Hinzu kommen die Ertrags- und Kostenprobleme der Banken, die auf gestiegene Personalaufwendungen und Sachinvestitionen in den neunziger Jahren sowie auf die jetzige lahmende Konjunktur und den negativen Entwicklungen an den Aktienmärkten zurückzuführen sind. Die fehlenden Erträge zwingen die Banken dazu, vorsichtiger bei der Übernahme von neuen Risiken zu sein, was nicht gerade zu einer gesamtwirtschaftlichen Stimulanz führt. Diese Entwicklungen in Kombination mit Basel II machen die gestiegenen Anforderungen an das Kredit- und Risikomanagement der Banken deutlich. Die Sicherstellung eines angemessenen Risikoumfeldes für Kreditgeschäfte bildet dabei den Schwerpunkt der Anforderungen. Die Informationsbeschaffung und Auswertung zur Bonitätsbeurteilung des Kreditnehmers und damit dessen Ertrags- und Risikoschätzung nehmen eine zentrale Rolle ein. Dies zwingt die Banken dazu, eine problemorientierte Aufbau- und Ablauforganisation einzurichten und effiziente Verfahren zur internen Identifizierung, Steuerung und Überwachung der Kreditrisiken zu entwickeln. Zielsetzung dieser Arbeit ist es daher, ein mit den Basel II Anforderungen konformes Ratingverfahren aus den bekannten Ansätzen auszuwählen. Der Begriff Ratingverfahren umfasst allgemein eine Reihe von Bewertungsverfahren, deren Ergebnis der Einschätzung in Form einer singulären Zensur, dem sog. Rating formuliert wird. Dabei wird erarbeitet, wie sich Basel II künftig auf den Mittelstand auswirken könnte und welches Verfahren es ermöglicht, ein präzises schuldnerspezifisches Rating darzustellen. Im Folgenden wird zunächst die Entstehung von Basel II sowie der Aufbau der Neuen EK-Vereinbarung mit den zukünftigen Folgen für die Kreditvergabe dargestellt. Hier werden die Grundlagen für eine neue Richtung in der Kreditpolitik aufgezeigt. In diesem Umfeld ist es zwingend nötig, ein bankinternes, effizientes Ratingverfahren zu implementieren. Dazu werden im dritten Kapitel die traditionellen und modernen Verfahren zur Beurteilung des Ausfallrisikos von Kreditnehmern erläutert. Das Verfahren ist ein Teil eines Ratingsystems, welches die Gesamtheit aller Methoden, Prozesse und Kontrollen für die Bestimmung des Kreditrisikos sowie der Zuweisung eines Ratings und der Quantifizierung von möglichen Verlusten, beinhaltet. Um eine Empfehlung für ein Ratingverfahren geben zu können, wird anschließend ein Vergleich der betrachteten Verfahren durchgeführt. Dabei werden zu Beginn die Anforderungen an ein Ratingverfahren im Kontext von Basel II herausgearbeitet, um zu prüfen, welche Verfahren diesen Anforderungen gerecht werden. Vervollständigt wird die kritische Analyse mit einer Gegenüberstellung der Leistungsfähigkeit sowie der Beurteilung der Verfahrensspezifika und der praktischen Anwendbarkeit der Ansätze. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und einem Ausblick auf künftige Entwicklungen im Kreditgeschäft. Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIV TabellenverzeichnisV AbkürzungsverzeichnisVI 1.Notwendigkeit eines verbesserten Risikomanagements unter der Entwicklung von Basel II1 2.Basel II - Auswirkungen der Neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarung auf die deutsche Kreditlandschaft4 2.1Entstehung von Basel II4 2.1.1Basel I4 2.1.2Von Basel I zu Basel II5 2.2Ziele von Basel II6 2.3Das Rahmenwerk - Der ¿Drei-Säulen-Ansatz¿ des Neuen Baseler Akkords7 2.3.1Säule Eins: Mindesteigenkapitalanforderungen8 2.3.1.1Kreditrisiko9 2.3.1.1.1Standardansatz9 2.3.1.1.2IRB-Ansatz11 2.3.1.2Operationelles Risiko15 2.3.2Säule Zwei: Aufsichtlicher Überprüfungsprozess18 2.3.3Säule Drei: Stärkung der Marktdisziplin19 2.4Implikationen für den Mittelstand21 3.Ausgewählte Verfahren zur Beurteilung des Ausfallrisikos von Kreditnehmern24 3.1Grundlagen Kreditwürdigkeitsprüfung24 3.2Ratingverfahren als Teil des Ratingsystems25 3.3Instrumente zur Bonitätsbeurteilung von Kreditnehmern26 3.3.1Jahresabschlussanalyse als traditioneller Ansatz26 3.3.1.1Grundlagen Jahresabschlussanalyse26 3.3.1.2Kennzahlen und Kennzahlensysteme zur Durchführung der Jahresabschlussanalyse28 3.3.2Scoring-Modelle31 3.3.2.1Grundlagen Scoring-Modelle31 3.3.2.2Saarbrücker- und RSW-Modell32 3.3.3Diskriminanzanalyse als statistisches Verfahren34 3.3.3.1Grundlagen zur Anwendung34 3.3.3.2Vorgehen lineare multivariate Diskriminanzanalyse36 3.3.4Künstliche Neuronale Netze - Verfahren der Künstlichen Intelligenz38 3.3.4.1Grundlagen zur Anwendung Neuronaler Netze38 3.3.4.2Funktionsweise KNN39 3.3.5Genetische Algorithmen in Kombination mit Neuronalen Netzen als hybrides Verfahren43 3.3.5.1Grundkonzept Genetischer Algorithmen43 3.3.5.2Leistungsoptimierung von KNN durch GA45 4.Kritischer Vergleich der Eignung der Verfahren zur Beurteilung des Ausfallrisikos47 4.1Anforderungen an Ratingverfahren47 4.2Beurteilung der praktischen Anwendbarkeit im Hinblick auf die Erfüllung der Anforderungen an Ratingverfahren49 4.2.1Eignung traditionelle Bilanzanalyse49 4.2.2Eignung Scoring-Modelle51 4.2.3Eignung MDA54 4.2.4Eignung KNN57 4.2.5Eignung neuro-genetisches Verfahren60 4.3Fazit61 5.Zusammenfassung und Ausblick64 Anhang66 Literaturverzeichnis69 BUSINESS & ECONOMICS / Finance, Diplomica Verlag

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Darstellung und kritische Analyse ausgewählter Verfahren Inhaltsangabe:Einleitung: Mit den neuen Vorschlägen des ¿Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht¿ zur Eigenkapitalunterlegung von Krediten (Basel II oder Die Neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung) stehen ¿ so die Befürchtung ¿ insbesondere den mittelständischen Unternehmen schwere Zeiten bevor. Mit der Umsetzung der Vorschriften wird sich in Zukunft die fundamentale Bedeutung des Ratings für Banken und Unternehmen ändern. In der Vergangenheit war Rating nur für sich über den Kapitalmarkt finanzierende Unternehmen von Bedeutung, künftig besteht auch eine Herausforderung für mittelständische Unternehmen. Die Höhe des erforderlichen Eigenkapitals (EK), welches die Banken für die gewährten Kredite unterlegen müssen, wird sich nun stärker an den individuellen Risiken der vergebenen Kredite orientieren. Aktuelle Diskussionen um eine Verschärfung der Kreditvergabe finden zu einem wirtschaftlich denkbar ungünstigen Zeitpunkt statt. Allein von Januar bis August 2003 waren 66.437 Insolvenzen zu verzeichnen (+20,9% ggü. dem Vorjahr). Diese Situation ist für die Kreditinstitute problematisch, da angesichts der Insolvenzentwicklung sowie der damit erhöhten Ausfallrisiken von Kreditengagements die Möglichkeit besteht, dass auch die Banken in eine Schieflage geraten. Genau hier setzt Basel II an. Mit den Regelungen soll verhindert werden, dass Banken so viel Kredite vergeben, dass ausbleibende Tilgungen diese in eine Notsituation bringen. Im Zeitalter der Globalisierung sind die Banken sowohl untereinander als auch mit der restlichen Wirtschaft verzahnt, so dass bei Erreichung einer kritischen Masse von Insolvenzen das komplette Finanzsystem ganzer Staaten in Schwierigkeiten gerät. Kreditrisiken sind ¿ wie auch in den USA, Südostasien und Japan zu beobachten war ¿ nach wie vor Krisenauslöser Nummer eins. Hinzu kommen die Ertrags- und Kostenprobleme der Banken, die auf gestiegene Personalaufwendungen und Sachinvestitionen in den neunziger Jahren sowie auf die jetzige lahmende Konjunktur und den negativen Entwicklungen an den Aktienmärkten zurückzuführen sind. Die fehlenden Erträge zwingen die Banken dazu, vorsichtiger bei der Übernahme von neuen Risiken zu sein, was nicht gerade zu einer gesamtwirtschaftlichen Stimulanz führt. Diese Entwicklungen in Kombination mit Basel II machen die gestiegenen Anforderungen an das Kredit- und Risikomanagement der Banken deutlich. Die Sicherstellung eines angemessenen Risikoumfeldes für Kreditgeschäfte bildet dabei den Schwerpunkt der Anforderungen. Die Informationsbeschaffung und Auswertung zur Bonitätsbeurteilung des Kreditnehmers und damit dessen Ertrags- und Risikoschätzung nehmen eine zentrale Rolle ein. Dies zwingt die Banken dazu, eine problemorientierte Aufbau- und Ablauforganisation einzurichten und effiziente Verfahren zur internen Identifizierung, Steuerung und Überwachung der Kreditrisiken zu entwickeln. Zielsetzung dieser Arbeit ist es daher, ein mit den Basel II Anforderungen konformes Ratingverfahren aus den bekannten Ansätzen auszuwählen. Der Begriff Ratingverfahren umfasst allgemein eine Reihe von Bewertungsverfahren, deren Ergebnis der Einschätzung in Form einer singulären Zensur, dem sog. Rating formuliert wird. Dabei wird erarbeitet, wie sich Basel II künftig auf den Mittelstand auswirken könnte und welches Verfahren es ermöglicht, ein präzises schuldnerspezifisches Rating darzustellen. Im Folgenden wird zunächst die Entstehung von Basel II sowie der Aufbau der Neuen EK-Vereinbarung mit den zukünftigen Folgen für die Kreditvergabe dargestellt. Hier werden die Grundlagen für eine neue Richtung in der Kreditpolitik aufgezeigt. In diesem Umfeld ist es zwingend nötig, ein bankinternes, effizientes Ratingverfahren zu implementieren. Dazu werden im dritten Kapitel die traditionellen und modernen Verfahren zur Beurteilung des Ausfallrisikos von Kreditnehmern erläutert. Das Verfahren ist ein Teil eines Ratingsystems, welches die Gesamtheit aller Methoden, Prozesse und Kontrollen für die Bestimmung des Kreditrisikos sowie der Zuweisung eines Ratings und der Quantifizierung von möglichen Verlusten, beinhaltet. Um eine Empfehlung für ein Ratingverfahren geben zu können, wird anschließend ein Vergleich der betrachteten Verfahren durchgeführt. Dabei werden zu Beginn die Anforderungen an ein Ratingverfahren im Kontext von Basel II herausgearbeitet, um zu prüfen, welche Verfahren diesen Anforderungen gerecht werden. Vervollständigt wird die kritische Analyse mit einer Gegenüberstellung der Leistungsfähigkeit sowie der Beurteilung der Verfahrensspezifika und der praktischen Anwendbarkeit der Ansätze. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und einem Ausblick auf künftige Entwicklungen im Kreditgeschäft. Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIV TabellenverzeichnisV AbkürzungsverzeichnisVI 1.Notwendigkeit eines verbesserten Risikomanagements unter der Entwicklung von Basel II1 2.Basel II - Auswirkungen der Neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarung auf die deutsche Kreditlandschaft4 2.1Entstehung von Basel II4 2.1.1Basel I4 2.1.2Von Basel I zu Basel II5 2.2Ziele von Basel II6 2.3Das Rahmenwerk - Der ¿Drei-Säulen-Ansatz¿ des Neuen Baseler Akkords7 2.3.1Säule Eins: Mindesteigenkapitalanforderungen8 2.3.1.1Kreditrisiko9 2.3.1.1.1Standardansatz9 2.3.1.1.2IRB-Ansatz11 2.3.1.2Operationelles Risiko15 2.3.2Säule Zwei: Aufsichtlicher Überprüfungsprozess18 2.3.3Säule Drei: Stärkung der Marktdisziplin19 2.4Implikationen für den Mittelstand21 3.Ausgewählte Verfahren zur Beurteilung des Ausfallrisikos von Kreditnehmern24 3.1Grundlagen Kreditwürdigkeitsprüfung24 3.2Ratingverfahren als Teil des Ratingsystems25 3.3Instrumente zur Bonitätsbeurteilung von Kreditnehmern26 3.3.1Jahresabschlussanalyse als traditioneller Ansatz26 3.3.1.1Grundlagen Jahresabschlussanalyse26 3.3.1.2Kennzahlen und Kennzahlensysteme zur Durchführung der Jahresabschlussanalyse28 3.3.2Scoring-Modelle31 3.3.2.1Grundlagen Scoring-Modelle31 3.3.2.2Saarbrücker- und RSW-Modell32 3.3.3Diskriminanzanalyse als statistisches Verfahren34 3.3.3.1Grundlagen zur Anwendung34 3.3.3.2Vorgehen lineare multivariate Diskriminanzanalyse36 3.3.4Künstliche Neuronale Netze - Verfahren der Künstlichen Intelligenz38 3.3.4.1Grundlagen zur Anwendung Neuronaler Netze38 3.3.4.2Funktionsweise KNN39 3.3.5Genetische Algorithmen in Kombination mit Neuronalen Netzen als hybrides Verfahren43 3.3.5.1Grundkonzept Genetischer Algorithmen43 3.3.5.2Leistungsoptimierung von KNN durch GA45 4.Kritischer Vergleich der Eignung der Verfahren zur Beurteilung des Ausfallrisikos47 4.1Anforderungen an Ratingverfahren47 4.2Beurteilung der praktischen Anwendbarkeit im Hinblick auf die Erfüllung der Anforderungen an Ratingverfahren49 4.2.1Eignung traditionelle Bilanzanalyse49 4.2.2Eignung Scoring-Modelle51 4.2.3Eignung MDA54 4.2.4Eignung KNN57 4.2.5Eignung neuro-genetisches Verfahren60 4.3Fazit61 5.Zusammenfassung und Ausblick64 Anhang66 Literaturverzeichnis69 Ratingsysteme Unter Berücksichtigung Von Basel Ii: Inhaltsangabe:Einleitung: Mit den neuen Vorschlägen des ¿Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht¿ zur Eigenkapitalunterlegung von Krediten (Basel II oder Die Neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung) stehen ¿ so die Befürchtung ¿ insbesondere den mittelständischen Unternehmen schwere Zeiten bevor. Mit der Umsetzung der Vorschriften wird sich in Zukunft die fundamentale Bedeutung des Ratings für Banken und Unternehmen ändern. In der Vergangenheit war Rating nur für sich über den Kapitalmarkt finanzierende Unternehmen von Bedeutung, künftig besteht auch eine Herausforderung für mittelständische Unternehmen. Die Höhe des erforderlichen Eigenkapitals (EK), welches die Banken für die gewährten Kredite unterlegen müssen, wird sich nun stärker an den individuellen Risiken der vergebenen Kredite orientieren. Aktuelle Diskussionen um eine Verschärfung der Kreditvergabe finden zu einem wirtschaftlich denkbar ungünstigen Zeitpunkt statt. Allein von Januar bis August 2003 waren 66.437 Insolvenzen zu verzeichnen (+20,9% ggü. dem Vorjahr). Diese Situation ist für die Kreditinstitute problematisch, da angesichts der Insolvenzentwicklung sowie der damit erhöhten Ausfallrisiken von Kreditengagements die Möglichkeit besteht, dass auch die Banken in eine Schieflage geraten. Genau hier setzt Basel II an. Mit den Regelungen soll verhindert werden, dass Banken so viel Kredite vergeben, dass ausbleibende Tilgungen diese in eine Notsituation bringen. Im Zeitalter der Globalisierung sind die Banken sowohl untereinander als auch mit der restlichen Wirtschaft verzahnt, so dass bei Erreichung einer kritischen Masse von Insolvenzen das komplette Finanzsystem ganzer Staaten in Schwierigkeiten gerät. Kreditrisiken sind ¿ wie auch in den USA, Südostasien und Japan zu beobachten war ¿ nach wie vor Krisenauslöser Nummer eins. Hinzu kommen die Ertrags- und Kostenprobleme der Banken, die auf gestiegene Personalaufwendungen und Sachinvestitionen in den neunziger Jahren sowie auf die jetzige lahmende Konjunktur und den negativen Entwicklungen an den Aktienmärkten zurückzuführen sind. Die fehlenden Erträge zwingen die Banken dazu, vorsichtiger bei der Übernahme von neuen Risiken zu sein, was nicht gerade zu einer gesamtwirtschaftlichen Stimulanz führt. Diese Entwicklungen in Kombination mit Basel II machen die gestiegenen Anforderungen an das Kredit- und Risikomanagement der Banken deutlich. Die Sicherstellung eines angemessenen Risikoumfeldes für Kreditgeschäfte bildet dabei den Schwerpunkt der Anforderungen. Die Informationsbeschaffung und Auswertung zur Bonitätsbeurteilung des Kreditnehmers und damit dessen Ertrags- und Risikoschätzung nehmen eine zentrale Rolle ein. Dies zwingt die Banken dazu, eine problemorientierte Aufbau- und Ablauforganisation einzurichten und effiziente Verfahren zur internen Identifizierung, Steuerung und Überwachung der Kreditrisiken zu entwickeln. Zielsetzung dieser Arbeit ist es daher, ein mit den Basel II Anforderungen konformes Ratingverfahren aus den bekannten Ansätzen auszuwählen. Der Begriff Ratingverfahren umfasst allgemein eine Reihe von Bewertungsverfahren, deren Ergebnis der Einschätzung in Form einer singulären Zensur, dem sog. Rating formuliert wird. Dabei wird erarbeitet, wie sich Basel II künftig auf den Mittelstand auswirken könnte und welches Verfahren es ermöglicht, ein präzises schuldnerspezifisches Rating darzustellen. Im Folgenden wird zunächst die Entstehung von Basel II sowie der Aufbau der Neuen EK-Vereinbarung mit den zukünftigen Folgen für die Kreditvergabe dargestellt. Hier werden die Grundlagen für eine neue Richtung in der Kreditpolitik aufgezeigt. In diesem Umfeld ist es zwingend nötig, ein bankinternes, effizientes Ratingverfahren zu implementieren. Dazu werden im dritten Kapitel die traditionellen und modernen Verfahren zur Beurteilung des Ausfallrisikos von Kreditnehmern erläutert. Das Verfahren ist ein Teil eines Ratingsystems, welches die Gesamtheit aller Methoden, Prozesse und Kontrollen für die Bestimmung des Kreditrisikos sowie der Zuweisung eines Ratings und der Quantifizierung von möglichen Verlusten, beinhaltet. Um eine Empfehlung für ein Ratingverfahren geben zu können, wird anschließend ein Vergleich der betrachteten Verfahren durchgeführt. Dabei werden zu Beginn die Anforderungen an ein Ratingverfahren im Kontext von Basel II herausgearbeitet, um zu prüfen, welche Verfahren diesen Anforderungen gerecht werden. Vervollständigt wird die kritische Analyse mit einer Gegenüberstellung der Leistungsfähigkeit sowie der Beurteilung der Verfahrensspezifika und der praktischen Anwendbarkeit der Ansätze. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und einem Ausblick auf künftige Entwicklungen im Kreditgeschäft. Inhaltsverzeichnis: AbbildungsverzeichnisIV TabellenverzeichnisV AbkürzungsverzeichnisVI 1.Notwendigkeit eines verbesserten Risikomanagements unter der Entwicklung von Basel II1 2.Basel II - Auswirkungen der Neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarung auf die deutsche Kreditlandschaft4 2.1Entstehung von Basel II4 2.1.1Basel I4 2.1.2Von Basel I zu Basel II5 2.2Ziele von Basel II6 2.3Das Rahmenwerk - Der ¿Drei-Säulen-Ansatz¿ des Neuen Baseler Akkords7 2.3.1Säule Eins: Mindesteigenkapitalanforderungen8 2.3.1.1Kreditrisiko9 2.3.1.1.1Standardansatz9 2.3.1.1.2IRB-Ansatz11 2.3.1.2Operationelles Risiko15 2.3.2Säule Zwei: Aufsichtlicher Überprüfungsprozess18 2.3.3Säule Drei: Stärkung der Marktdisziplin19 2.4Implikationen für den Mittelstand21 3.Ausgewählte Verfahren zur Beurteilung des Ausfallrisikos von Kreditnehmern24 3.1Grundlagen Kreditwürdigkeitsprüfung24 3.2Ratingverfahren als Teil des Ratingsystems25 3.3Instrumente zur Bonitätsbeurteilung von Kreditnehmern26 3.3.1Jahresabschlussanalyse als traditioneller Ansatz26 3.3.1.1Grundlagen Jahresabschlussanalyse26 3.3.1.2Kennzahlen und Kennzahlensysteme zur Durchführung der Jahresabschlussanalyse28 3.3.2Scoring-Modelle31 3.3.2.1Grundlagen Scoring-Modelle31 3.3.2.2Saarbrücker- und RSW-Modell32 3.3.3Diskriminanzanalyse als statistisches Verfahren34 3.3.3.1Grundlagen zur Anwendung34 3.3.3.2Vorgehen lineare multivariate Diskriminanzanalyse36 3.3.4Künstliche Neuronale Netze - Verfahren der Künstlichen Intelligenz38 3.3.4.1Grundlagen zur Anwendung Neuronaler Netze38 3.3.4.2Funktionsweise KNN39 3.3.5Genetische Algorithmen in Kombination mit Neuronalen Netzen als hybrides Verfahren43 3.3.5.1Grundkonzept Genetischer Algorithmen43 3.3.5.2Leistungsoptimierung von KNN durch GA45 4.Kritischer Vergleich der Eignung der Verfahren zur Beurteilung des Ausfallrisikos47 4.1Anforderungen an Ratingverfahren47 4.2Beurteilung der praktischen Anwendbarkeit im Hinblick auf die Erfüllung der Anforderungen an Ratingverfahren49 4.2.1Eignung traditionelle Bilanzanalyse49 4.2.2Eignung Scoring-Modelle51 4.2.3Eignung MDA54 4.2.4Eignung KNN57 4.2.5Eignung neuro-genetisches Verfahren60 4.3Fazit61 5.Zusammenfassung und Ausblick64 Anhang66 Literaturverzeichnis69 Business & Economics / Finance, Diplomica Verlag

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