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Mein Leben : Ereignisse, Erlebnisse, Erkenntnisse - Ernst R. Sandvoss
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Ernst R. Sandvoss:
Mein Leben : Ereignisse, Erlebnisse, Erkenntnisse - Taschenbuch

2012, ISBN: 3844005706

ID: 16652214983

[EAN: 9783844005707], Neubuch, [SC: 0.0], [PU: Shaker Verlag Jan 2012], Neuware - Überragende Naturen haben es nicht nötig, Autobiographien zu schreiben. Ihre Werke als solche überzeugen die Nachwelt, oder sie finden geeignete Interpreten, welche der Nachwelt von ihnen berichten: Homer, Shakespeare, Sokrates, Alexander der Große. Wer das Bedürfnis empfindet, selbst über sich zu berichten, verrät damit schon eine gewisse Unsicherheit, Selbstzweifel oder einfach Angst, der Vergessenheit anheimzufallen. Dabei können durchaus ehrenwerte moralische Motive im Spiel sein: Rechtfertigung, Vorbeugung, mißverstanden zu werden oder Übermittlung von Erkenntnissen. Vielleicht will ein Autor aber auch nur seinen Schülern, Studenten und Lesern einen Schlüssel an die Hand geben, sein Anliegen besser zu verstehen, aus seinen Fehlern zu lernen oder zum eigenen Denken anzuregen. Wo Eitelkeit, Beschönigung oder Vertuschung mitspielen, hat der intelligente Leser das bald herausgefunden und wird seine Konsequenzen daraus ziehen. Manches, was in meinen 29 Monographien nicht deutlich genug wurde, könnte zum Beispiel durch eine vertiefende Kommentierung klarer werden. Wenn die Briefe Platons oder einige davon echt sein sollten, geben sie gewiß Aufschluß über Umstände, Motive und Intentionen seines Philosophierens, die sonst im Dunkel geblieben wären. Ich erinnere an die revolutionierende Wirkung im Platon-Verständnis, die Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff auslöste, als er seine Meinung über die Echtheit einiger Briefe Platons änderte. Mit einem Male wurde aus einem Schüler des Sokrates und lebensfernen Idealisten ein Vollblutpolitiker, der bei dem Versuch, sein Konzept zu verwirklichen, in Sizilien scheiterte und nur durch einen Zufall der Sklaverei entging: ein Philosoph, der aus dem Leben für das Leben und aus der Praxis für die Praxis dachte. Durch einige seiner Briefe hätte Platon letztlich selbst eine Richtigstellung seiner Vita und ein angemessenes Verständnis seiner Philosophie ermöglicht. Wenn mir, in kleinerem Rahmen versteht sich, Ähnliches gelingen sollte, hätte mein Lebensbericht seinen Zweck erfüllt und damit die Reihe der Einzeldarstellungen vervollständigt. Überdies nützt ein solcher Lebensbericht auch dem Verfasser selbst, indem er ihm zu einer abschließenden Selbstkritik aus größerer Distanz verhilft. Es lassen sich also, bei einer Autobiographie wie bei vielen anderen Projekten, Gründe dafür und dagegen anführen. Schließlich machen wir hier nur von unserem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch, und das sollte schon genügen. Verleumdungsversuche rechter oder linker Eiferer, die zu einer regulären Besprechung unfähig waren oder keine Zeitschrift für ihre Invektiven fanden, haben sich bei meinen Verlegern eher kontraproduktiv für die Verleumder ausgewirkt und mich sehr wenig beeindruckt. Solange der Rezensent einer namhaften Fachzeitschrift und selbst Autor meine 'Geschichte der Philosophie' mit einer Herkulestat vergleicht, ein anderer Rezensent für meine 'Space Philosophy' den Werbeslogan 'Ein kleiner Schritt für Sandvoss, ein großer Schritt für die Philosophie', vorschlägt, solange ein renommierter Wissenschaftsastronaut nach einem neuen Buch von mir 'süchtig' ist und es 'verschlingt', brauche ich nicht nach publicity zu trachten und kann die Fan-Gemeinden den Pop-Stars, Päpsten und Politikern überlassen, zumal ich in deren Gesellschaft mein Lebenswerk als gescheitert betrachten würde. Wir begnügen uns mit Cicero: optimis placuisse. Vielleicht die größte Gefahr, für jede Art von Selbstdarstellung ist die Subjektivierung des Geschehenen, mithin die Fehleinschätzung, Über- oder Unterschätzung, von Teilen zu Lasten des Ganzen, die Konzentration auf Höhe- oder Tiefpunkte und Vernachlässigung von Phasen, in denen anscheinend 'nichts los' war. Caesar versuchte zum Beispiel, dieser Gefahr dadurch zu entgehen, daß er von sich in der dritten Person berichtete, Goethe, indem er bereits in der Überschrift von 'Dichtung und Wahrheit' sprach. Wir haben jenes Grundübel auf zweierlei Wegen zu mindern gesucht:

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AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany [51283250] [Rating: 5 (von 5)]
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2012, ISBN: 3844005706

ID: 16652214983

[EAN: 9783844005707], Neubuch, [PU: Shaker Verlag Jan 2012], Neuware - Überragende Naturen haben es nicht nötig, Autobiographien zu schreiben. Ihre Werke als solche überzeugen die Nachwelt, oder sie finden geeignete Interpreten, welche der Nachwelt von ihnen berichten: Homer, Shakespeare, Sokrates, Alexander der Große. Wer das Bedürfnis empfindet, selbst über sich zu berichten, verrät damit schon eine gewisse Unsicherheit, Selbstzweifel oder einfach Angst, der Vergessenheit anheimzufallen. Dabei können durchaus ehrenwerte moralische Motive im Spiel sein: Rechtfertigung, Vorbeugung, mißverstanden zu werden oder Übermittlung von Erkenntnissen. Vielleicht will ein Autor aber auch nur seinen Schülern, Studenten und Lesern einen Schlüssel an die Hand geben, sein Anliegen besser zu verstehen, aus seinen Fehlern zu lernen oder zum eigenen Denken anzuregen. Wo Eitelkeit, Beschönigung oder Vertuschung mitspielen, hat der intelligente Leser das bald herausgefunden und wird seine Konsequenzen daraus ziehen. Manches, was in meinen 29 Monographien nicht deutlich genug wurde, könnte zum Beispiel durch eine vertiefende Kommentierung klarer werden. Wenn die Briefe Platons oder einige davon echt sein sollten, geben sie gewiß Aufschluß über Umstände, Motive und Intentionen seines Philosophierens, die sonst im Dunkel geblieben wären. Ich erinnere an die revolutionierende Wirkung im Platon-Verständnis, die Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff auslöste, als er seine Meinung über die Echtheit einiger Briefe Platons änderte. Mit einem Male wurde aus einem Schüler des Sokrates und lebensfernen Idealisten ein Vollblutpolitiker, der bei dem Versuch, sein Konzept zu verwirklichen, in Sizilien scheiterte und nur durch einen Zufall der Sklaverei entging: ein Philosoph, der aus dem Leben für das Leben und aus der Praxis für die Praxis dachte. Durch einige seiner Briefe hätte Platon letztlich selbst eine Richtigstellung seiner Vita und ein angemessenes Verständnis seiner Philosophie ermöglicht. Wenn mir, in kleinerem Rahmen versteht sich, Ähnliches gelingen sollte, hätte mein Lebensbericht seinen Zweck erfüllt und damit die Reihe der Einzeldarstellungen vervollständigt. Überdies nützt ein solcher Lebensbericht auch dem Verfasser selbst, indem er ihm zu einer abschließenden Selbstkritik aus größerer Distanz verhilft. Es lassen sich also, bei einer Autobiographie wie bei vielen anderen Projekten, Gründe dafür und dagegen anführen. Schließlich machen wir hier nur von unserem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch, und das sollte schon genügen. Verleumdungsversuche rechter oder linker Eiferer, die zu einer regulären Besprechung unfähig waren oder keine Zeitschrift für ihre Invektiven fanden, haben sich bei meinen Verlegern eher kontraproduktiv für die Verleumder ausgewirkt und mich sehr wenig beeindruckt. Solange der Rezensent einer namhaften Fachzeitschrift und selbst Autor meine 'Geschichte der Philosophie' mit einer Herkulestat vergleicht, ein anderer Rezensent für meine 'Space Philosophy' den Werbeslogan 'Ein kleiner Schritt für Sandvoss, ein großer Schritt für die Philosophie', vorschlägt, solange ein renommierter Wissenschaftsastronaut nach einem neuen Buch von mir 'süchtig' ist und es 'verschlingt', brauche ich nicht nach publicity zu trachten und kann die Fan-Gemeinden den Pop-Stars, Päpsten und Politikern überlassen, zumal ich in deren Gesellschaft mein Lebenswerk als gescheitert betrachten würde. Wir begnügen uns mit Cicero: optimis placuisse. Vielleicht die größte Gefahr, für jede Art von Selbstdarstellung ist die Subjektivierung des Geschehenen, mithin die Fehleinschätzung, Über- oder Unterschätzung, von Teilen zu Lasten des Ganzen, die Konzentration auf Höhe- oder Tiefpunkte und Vernachlässigung von Phasen, in denen anscheinend 'nichts los' war. Caesar versuchte zum Beispiel, dieser Gefahr dadurch zu entgehen, daß er von sich in der dritten Person berichtete, Goethe, indem er bereits in der Überschrift von 'Dichtung und Wahrheit' sprach. Wir haben jenes Grundübel auf zweierlei Wegen zu mindern gesucht:

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2012, ISBN: 3844005706

ID: 16872145475

[EAN: 9783844005707], Neubuch, [PU: Shaker Verlag Jan 2012], Neuware - Überragende Naturen haben es nicht nötig, Autobiographien zu schreiben. Ihre Werke als solche überzeugen die Nachwelt, oder sie finden geeignete Interpreten, welche der Nachwelt von ihnen berichten: Homer, Shakespeare, Sokrates, Alexander der Große. Wer das Bedürfnis empfindet, selbst über sich zu berichten, verrät damit schon eine gewisse Unsicherheit, Selbstzweifel oder einfach Angst, der Vergessenheit anheimzufallen. Dabei können durchaus ehrenwerte moralische Motive im Spiel sein: Rechtfertigung, Vorbeugung, mißverstanden zu werden oder Übermittlung von Erkenntnissen. Vielleicht will ein Autor aber auch nur seinen Schülern, Studenten und Lesern einen Schlüssel an die Hand geben, sein Anliegen besser zu verstehen, aus seinen Fehlern zu lernen oder zum eigenen Denken anzuregen. Wo Eitelkeit, Beschönigung oder Vertuschung mitspielen, hat der intelligente Leser das bald herausgefunden und wird seine Konsequenzen daraus ziehen. Manches, was in meinen 29 Monographien nicht deutlich genug wurde, könnte zum Beispiel durch eine vertiefende Kommentierung klarer werden. Wenn die Briefe Platons oder einige davon echt sein sollten, geben sie gewiß Aufschluß über Umstände, Motive und Intentionen seines Philosophierens, die sonst im Dunkel geblieben wären. Ich erinnere an die revolutionierende Wirkung im Platon-Verständnis, die Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff auslöste, als er seine Meinung über die Echtheit einiger Briefe Platons änderte. Mit einem Male wurde aus einem Schüler des Sokrates und lebensfernen Idealisten ein Vollblutpolitiker, der bei dem Versuch, sein Konzept zu verwirklichen, in Sizilien scheiterte und nur durch einen Zufall der Sklaverei entging: ein Philosoph, der aus dem Leben für das Leben und aus der Praxis für die Praxis dachte. Durch einige seiner Briefe hätte Platon letztlich selbst eine Richtigstellung seiner Vita und ein angemessenes Verständnis seiner Philosophie ermöglicht. Wenn mir, in kleinerem Rahmen versteht sich, Ähnliches gelingen sollte, hätte mein Lebensbericht seinen Zweck erfüllt und damit die Reihe der Einzeldarstellungen vervollständigt. Überdies nützt ein solcher Lebensbericht auch dem Verfasser selbst, indem er ihm zu einer abschließenden Selbstkritik aus größerer Distanz verhilft. Es lassen sich also, bei einer Autobiographie wie bei vielen anderen Projekten, Gründe dafür und dagegen anführen. Schließlich machen wir hier nur von unserem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch, und das sollte schon genügen. Verleumdungsversuche rechter oder linker Eiferer, die zu einer regulären Besprechung unfähig waren oder keine Zeitschrift für ihre Invektiven fanden, haben sich bei meinen Verlegern eher kontraproduktiv für die Verleumder ausgewirkt und mich sehr wenig beeindruckt. Solange der Rezensent einer namhaften Fachzeitschrift und selbst Autor meine 'Geschichte der Philosophie' mit einer Herkulestat vergleicht, ein anderer Rezensent für meine 'Space Philosophy' den Werbeslogan 'Ein kleiner Schritt für Sandvoss, ein großer Schritt für die Philosophie', vorschlägt, solange ein renommierter Wissenschaftsastronaut nach einem neuen Buch von mir 'süchtig' ist und es 'verschlingt', brauche ich nicht nach publicity zu trachten und kann die Fan-Gemeinden den Pop-Stars, Päpsten und Politikern überlassen, zumal ich in deren Gesellschaft mein Lebenswerk als gescheitert betrachten würde. Wir begnügen uns mit Cicero: optimis placuisse. Vielleicht die größte Gefahr, für jede Art von Selbstdarstellung ist die Subjektivierung des Geschehenen, mithin die Fehleinschätzung, Über- oder Unterschätzung, von Teilen zu Lasten des Ganzen, die Konzentration auf Höhe- oder Tiefpunkte und Vernachlässigung von Phasen, in denen anscheinend 'nichts los' war. Caesar versuchte zum Beispiel, dieser Gefahr dadurch zu entgehen, daß er von sich in der dritten Person berichtete, Goethe, indem er bereits in der Überschrift von 'Dichtung und Wahrheit' sprach. Wir haben jenes Grundübel auf zweierlei Wegen zu mindern gesucht:

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2012, ISBN: 3844005706

ID: 16653415061

[EAN: 9783844005707], Neubuch, [PU: Shaker Verlag Jan 2012], Neuware - Überragende Naturen haben es nicht nötig, Autobiographien zu schreiben. Ihre Werke als solche überzeugen die Nachwelt, oder sie finden geeignete Interpreten, welche der Nachwelt von ihnen berichten: Homer, Shakespeare, Sokrates, Alexander der Große. Wer das Bedürfnis empfindet, selbst über sich zu berichten, verrät damit schon eine gewisse Unsicherheit, Selbstzweifel oder einfach Angst, der Vergessenheit anheimzufallen. Dabei können durchaus ehrenwerte moralische Motive im Spiel sein: Rechtfertigung, Vorbeugung, mißverstanden zu werden oder Übermittlung von Erkenntnissen. Vielleicht will ein Autor aber auch nur seinen Schülern, Studenten und Lesern einen Schlüssel an die Hand geben, sein Anliegen besser zu verstehen, aus seinen Fehlern zu lernen oder zum eigenen Denken anzuregen. Wo Eitelkeit, Beschönigung oder Vertuschung mitspielen, hat der intelligente Leser das bald herausgefunden und wird seine Konsequenzen daraus ziehen. Manches, was in meinen 29 Monographien nicht deutlich genug wurde, könnte zum Beispiel durch eine vertiefende Kommentierung klarer werden. Wenn die Briefe Platons oder einige davon echt sein sollten, geben sie gewiß Aufschluß über Umstände, Motive und Intentionen seines Philosophierens, die sonst im Dunkel geblieben wären. Ich erinnere an die revolutionierende Wirkung im Platon-Verständnis, die Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff auslöste, als er seine Meinung über die Echtheit einiger Briefe Platons änderte. Mit einem Male wurde aus einem Schüler des Sokrates und lebensfernen Idealisten ein Vollblutpolitiker, der bei dem Versuch, sein Konzept zu verwirklichen, in Sizilien scheiterte und nur durch einen Zufall der Sklaverei entging: ein Philosoph, der aus dem Leben für das Leben und aus der Praxis für die Praxis dachte. Durch einige seiner Briefe hätte Platon letztlich selbst eine Richtigstellung seiner Vita und ein angemessenes Verständnis seiner Philosophie ermöglicht. Wenn mir, in kleinerem Rahmen versteht sich, Ähnliches gelingen sollte, hätte mein Lebensbericht seinen Zweck erfüllt und damit die Reihe der Einzeldarstellungen vervollständigt. Überdies nützt ein solcher Lebensbericht auch dem Verfasser selbst, indem er ihm zu einer abschließenden Selbstkritik aus größerer Distanz verhilft. Es lassen sich also, bei einer Autobiographie wie bei vielen anderen Projekten, Gründe dafür und dagegen anführen. Schließlich machen wir hier nur von unserem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch, und das sollte schon genügen. Verleumdungsversuche rechter oder linker Eiferer, die zu einer regulären Besprechung unfähig waren oder keine Zeitschrift für ihre Invektiven fanden, haben sich bei meinen Verlegern eher kontraproduktiv für die Verleumder ausgewirkt und mich sehr wenig beeindruckt. Solange der Rezensent einer namhaften Fachzeitschrift und selbst Autor meine 'Geschichte der Philosophie' mit einer Herkulestat vergleicht, ein anderer Rezensent für meine 'Space Philosophy' den Werbeslogan 'Ein kleiner Schritt für Sandvoss, ein großer Schritt für die Philosophie', vorschlägt, solange ein renommierter Wissenschaftsastronaut nach einem neuen Buch von mir 'süchtig' ist und es 'verschlingt', brauche ich nicht nach publicity zu trachten und kann die Fan-Gemeinden den Pop-Stars, Päpsten und Politikern überlassen, zumal ich in deren Gesellschaft mein Lebenswerk als gescheitert betrachten würde. Wir begnügen uns mit Cicero: optimis placuisse. Vielleicht die größte Gefahr, für jede Art von Selbstdarstellung ist die Subjektivierung des Geschehenen, mithin die Fehleinschätzung, Über- oder Unterschätzung, von Teilen zu Lasten des Ganzen, die Konzentration auf Höhe- oder Tiefpunkte und Vernachlässigung von Phasen, in denen anscheinend 'nichts los' war. Caesar versuchte zum Beispiel, dieser Gefahr dadurch zu entgehen, daß er von sich in der dritten Person berichtete, Goethe, indem er bereits in der Überschrift von 'Dichtung und Wahrheit' sprach. Wir haben jenes Grundübel auf zweierlei Wegen zu mindern gesucht:

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2012, ISBN: 9783844005707

ID: 22379388

Ereignisse, Erlebnisse, Erkenntnisse, [ED: 1], 1., Aufl., Buch, Buch, [PU: Shaker]

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